Happy Birthday, Trixie!

Heute ist Trixie 1 Jahr alt geworden 🙂

Zur Feier des Tages möchte ich hier ein bisschen über die Eigenheiten und Gewohnheiten berichten, die sich bei Trixie in ihrem ersten Lebensjahr entwickelt haben, und die das Zusammenleben mit ihr interessant machen.

Energiebündel

Trixie ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil von Clio. Sie ist weit energiegeladener, kann endlos lang einem Spielzeug hinterherjagen. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist, Haargummis und Federquasten zu apportieren. Wenn ich ein Haargummi oder Spielzeug werfe, jagt sie begeistert hinterher. In ca. 60 Prozent der Fälle hebt sie es dann auf und bringt es wieder zurück und das lustige Spiel geht von vorne los.

Auch die typischen „verrückten 5 Minuten“ kommen bei Trixie recht oft vor, dann hetzt sie kreuz und quer durch die Wohnung. Spielen kann sie generell bis zum sprichwörtlichen Umfallen, bis sie vor lauter Anspannung und Aufregung zu hecheln anfängt. Und kaum gönnt man ihr eine Minute Pause, kann sie schon wieder weitermachen.

Sowieso hat Trixie oft Flausen im Kopf und „versteckt“ sich gern in den unmöglichsten Orten:

Schüchterne Rampensau

Trixie steht gerne im Mittelpunkt. Sie bringt mir Spielzeug, weckt mich früh morgens auf, wenn sie spielen möchte und wenn ich mal in einen anderen Raum gehe und – der Horror! – die Tür hinter mir zumache, dann fängt sie wie verrückt an der Tür zu kratzen an. Sie weiß auch genau, wie sie meine Aufmerksamkeit erwecken kann, wenn sie sich ignoriert fühlt – sie kratzt einfach an diversen Schranktüren:

Diese Rampensau-Mentalität erstreckt sich allerdings nur auf mich, nicht auf andere Menschen. Wenn zu viele Besucher kommen, sondert Trixie sich ab und verbringt die Zeit lieber allein als sich – wie Clio – dazuzugesellen und kraulen zu lassen. Einzelne Besucher verkraftet sie eher, bleibt aber auch da nach dem ersten Beschnuppern auf Distanz. Nur durch Spielen und Leckerli kann man auch als Fremder ihr Herz ein bisschen erwärmen.

Kuschelmaus, aber unruhig

Auch Trixie liebt es, gekrault und gestreichelt zu werden. Sie liegt fast jeden Tag bei mir im Bett, wenn ich aufwache und lässt es sich gut gehen. Das macht für mich das Aufstehen natürlich nicht leichter.

Auch unter Tags ist Trixie ein richtiger Flirt, sie blinzelt mich oft an (der typische „Slow-Blink“, alle Katzenbesitzer wissen, wie das aussieht und was es bedeutet) und streckt ihren Kopf hoch wenn ich sie streichle. Beim Streicheln selbst kann sie nicht still liegen – nein, sie muss sich am Boden hin- und herwälzen, damit ich auch jeden Zentimeter (inklusive Bäuchlein) durchkraulen kann. Dabei streckt und reckt sie sich ganz genüsslich.


Ich bin froh, dass Trixie sich nach ihrem anfänglichen Status als Sorgenkind so wunderbar entwickelt hat und bin gespannt, was die Zukunft bringt 🙂

Happy Birthday, Clio!

Heute feiert Clio ihren ersten Geburtstag 🙂

Zur Feier des Tages möchte ich hier ein bisschen über die Eigenheiten und Gewohnheiten berichten, die sich bei Clio in ihrem ersten Lebensjahr entwickelt haben, und die das Zusammenleben mit ihr lustig und interessant machen.

Kuschelmaus

Clio hat feste Kuschelzeiten, die sie mit eiserner Disziplin einhält: Sie legt sich immer dann zu mir und lässt sich durchkraulen, wenn ich beim Esstisch sitze und entweder Frühstück oder Abendessen mampfe oder am Laptop arbeite. Vielleicht liegt’s am Essen oder vielleicht liegt’s daran, dass ich zu diesen Zeiten brav still sitze und sie sich gemütlich anschmiegen kann – sie liebt es jedenfalls, sich neben mir in alle möglichen Verrenkungen zu begeben und jeden Zentimeter gestreichelt zu  bekommen, sogar am Bauch und an den Pfoten.

Natürlich kommt sie auch außerhalb dieser Zeiten gerne auf die Couch um zu kuscheln, sie mag aber keine Streicheleinheiten „im Vorbeigehen“, da hat sie wenig Geduld dafür und weicht eher aus.

Schleckermäulchen

Clio schleckt mit Freuden. Sie putzt hingebungsvoll nicht nur sich selbst, sondern auch (manchmal) Trixie und (bei jeder Kuschel-Session) mich.

Das hat schon angefangen, als sie ganz klein war. Schon nach ein paar Tagen fing sie an, mich abzuschlecken. Wenn ich sie streichle, schleckt sie fast schon automatisch meine Finger ab. Das fühlt sich an wie eine Handmassage und ist durchaus angenehm, zumindest auf der Handfläche.

Bergsteigerin

Clio will hoch hinaus. Sie sitzt nicht nur mit Freude auf dem Anzuchtkäfig am Fensterbrett, sondern liebt es, aufgehängte Teppiche oder Ähnliches dazu zu benutzen, auf Türen hinaufzuklettern und dann darauf zu balancieren.

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Mittlerweile kommt sie sogar von selbst wieder herunter.

Outdoor-Fan

Clio liebt es, auf den Balkon rauszugehen. Bei jedem Wetter. Sobald ich in der Früh aufstehe, steht sie schon parat und maunzt mich bei der Balkontüre an, dass sie raus möchte.

Wenn ich dann die Balkon- und Fliegengittertüre aufmache, schnuppert sie erst raus und entschließt sich nach zirka einer halben Minute und kurz bevor ich die Tür wieder schließe (vor allem im Winter), rauszugehen. Wenn der Balkonboden kalt ist, schüttelt sie nach jedem Schritt ihre Pfoten aus, läuft aber tapfer weiter.

Am Balkon sitzt sie dann am Fensterbrett, oder auf einem Regal und schaut in die Welt hinaus, oder jagt Insekten, die sich vor allem abends an die hell erleuchtete Fensterscheibe trauen.

Leider hat Clio noch nicht verstanden, wie man die Fliegengittertüre von außen aufmacht (Trixie hat da mehr Erfolg), deshalb sitzt sie dann meistens nach 10 Minuten armselig maunzend neben der Türe und bittet darum, wieder eingelassen zu werden. Die Abstände werden jetzt im Frühling natürlich immer größer, da sitzt sie gerne auch mal eine Stunde lang draußen und schaut den Vögeln zu.

Spiel-Muffel?

Clio ist ein eher lethargischer Spieler. Wo Trixie wie ein Wirbelwind durch die Wohnung jagt, sitzt Clio meistens nur elegant da und schaut zu. Vielleicht ist ihr Trixies Energielevel einfach zu hoch und sie möchte ihr nicht in die Quere kommen (es ist recht schwierig mit Clio zu spielen, wenn Trixie sofort auf alles losgeht was interessant ist). Oder vielleicht mag sie einfach nicht so gern herumtollen.

Manchmal legt natürlich auch Clio los, vor allem wenn es darum geht, eine lose herabhängende oder schwingende Schnur zu erhaschen. Dann hopst sie auf der Couch oder am Bett herum und stürzt sich gerne auf die Schnur. Aber grundsätzlich scheint sie weit weniger Bewegungsbedarf zu haben als Trixie.

Vielleicht lieber Gedankenspiele?

Ich glaube, Clio möchte lieber ein wenig tüfteln und hat große Freude daran, zum Beispiel Leckerli aus einer schwer zugänglichen Ritze oder Schachtel herauszuziehen. Besonders bewährt hat sich dabei, wenn ich Leckerli in einen leeren Eierkarton hineingebe und diesen dann leicht verschließe und vor ihr auf den Boden stelle. Sie kann dann die Leckerli riechen, aber muss sich ordentlich anstrengen und auch mal ihren Kopf und ihre Pfoten benutzen, um die Nascherei zu erwischen.

Auch das Klicker-Training macht sie mit viel Elan mit. Sie ist generell recht Futter-motiviert, deshalb eignen sich Snacks sehr gut als Belohnung.


Für das Klicker-Training, das ich mit den beiden mache, wird es demnächst einen eigenen Post geben.