Top 3 Lieblingsspielzeuge von Clio und Trixie zum Weltkatzentag

Heute ist der Weltkatzentag und zur Feier dieses schönen Tages möchte ich euch die drei absoluten Lieblingsspielzeuge meiner beiden Mädels vorstellen. Es muss dabei gar nicht besonders schick oder teuer zugehen, sondern ich habe festgestellt, dass den beiden die einfachsten Dinge schon reichen.

Platz 3: Eierkarton mit Leckerli

Dieses einfache Geschicklichkeitsspiel regt besonders Clio zu Höchstleistungen an. Ich packe dazu einfach in einen leeren Eierkarton einige gut riechende Leckerli hinein und mache den Karton zu. Dann stelle ich ihn auf den Boden und Clio versucht, den Karton aufzumachen und an die Leckerli zu kommen.

Manchmal schafft sie es, den Karton zu öffnen, ohne ihn zu zerstören, aber meistens klafft danach ein Loch darin. Manchmal lässt sie aber auch Trixie die Arbeit tun und erntet dann die Früchte der harten Arbeit:

Platz 2: Überreste eines Spielstabes

Man kennt ja die üblichen Spielstäbe mit Federn und knisternden Bändern an der Spitze. Während solche Spielstäbe meine beiden durchaus auch unterhalten können, wird der endgültige Zweck davon bei Trixie erst dann erreicht, wenn der Stab ausgedient hat und nur noch ein paar kurze Federn und die knisternden Bänder übrig sind:

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Trixie liebt es, diese Überreste der Spielstäbe zu apportieren. Sie bringt sie mir sogar in der Früh ins Bett und stupst und gurrt mich an, weil ich sie werfen soll. Wenn sie der Meinung ist, es muss jetzt gespielt werden, dann bringt sie mir die Quaste einfach direkt vor die Füße und schaut mich erwartungsvoll an:

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Und kaum werfe ich die Quaste, läuft sie auch schon hinterher und bringt sie ganz brav zurück:

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Happy Birthday, Trixie!

Heute ist Trixie 1 Jahr alt geworden 🙂

Zur Feier des Tages möchte ich hier ein bisschen über die Eigenheiten und Gewohnheiten berichten, die sich bei Trixie in ihrem ersten Lebensjahr entwickelt haben, und die das Zusammenleben mit ihr interessant machen.

Energiebündel

Trixie ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil von Clio. Sie ist weit energiegeladener, kann endlos lang einem Spielzeug hinterherjagen. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist, Haargummis und Federquasten zu apportieren. Wenn ich ein Haargummi oder Spielzeug werfe, jagt sie begeistert hinterher. In ca. 60 Prozent der Fälle hebt sie es dann auf und bringt es wieder zurück und das lustige Spiel geht von vorne los.

Auch die typischen „verrückten 5 Minuten“ kommen bei Trixie recht oft vor, dann hetzt sie kreuz und quer durch die Wohnung. Spielen kann sie generell bis zum sprichwörtlichen Umfallen, bis sie vor lauter Anspannung und Aufregung zu hecheln anfängt. Und kaum gönnt man ihr eine Minute Pause, kann sie schon wieder weitermachen.

Sowieso hat Trixie oft Flausen im Kopf und „versteckt“ sich gern in den unmöglichsten Orten:

Schüchterne Rampensau

Trixie steht gerne im Mittelpunkt. Sie bringt mir Spielzeug, weckt mich früh morgens auf, wenn sie spielen möchte und wenn ich mal in einen anderen Raum gehe und – der Horror! – die Tür hinter mir zumache, dann fängt sie wie verrückt an der Tür zu kratzen an. Sie weiß auch genau, wie sie meine Aufmerksamkeit erwecken kann, wenn sie sich ignoriert fühlt – sie kratzt einfach an diversen Schranktüren:

Diese Rampensau-Mentalität erstreckt sich allerdings nur auf mich, nicht auf andere Menschen. Wenn zu viele Besucher kommen, sondert Trixie sich ab und verbringt die Zeit lieber allein als sich – wie Clio – dazuzugesellen und kraulen zu lassen. Einzelne Besucher verkraftet sie eher, bleibt aber auch da nach dem ersten Beschnuppern auf Distanz. Nur durch Spielen und Leckerli kann man auch als Fremder ihr Herz ein bisschen erwärmen.

Kuschelmaus, aber unruhig

Auch Trixie liebt es, gekrault und gestreichelt zu werden. Sie liegt fast jeden Tag bei mir im Bett, wenn ich aufwache und lässt es sich gut gehen. Das macht für mich das Aufstehen natürlich nicht leichter.

Auch unter Tags ist Trixie ein richtiger Flirt, sie blinzelt mich oft an (der typische „Slow-Blink“, alle Katzenbesitzer wissen, wie das aussieht und was es bedeutet) und streckt ihren Kopf hoch wenn ich sie streichle. Beim Streicheln selbst kann sie nicht still liegen – nein, sie muss sich am Boden hin- und herwälzen, damit ich auch jeden Zentimeter (inklusive Bäuchlein) durchkraulen kann. Dabei streckt und reckt sie sich ganz genüsslich.


Ich bin froh, dass Trixie sich nach ihrem anfänglichen Status als Sorgenkind so wunderbar entwickelt hat und bin gespannt, was die Zukunft bringt 🙂